Domina

Frau, die Lust beim Peinigen einer anderen Person empfindet und ihre sexuellen Wünsche durchsetzt.

Im Lateinischen bedeutet "Domina" die "Herrin des Hauses".
In sado-masochistischen Sex-Praktiken übernimmt sie den sadistischen Part.
Mit äußerlicher Strenge lässt, die meist in schwarzen Lack- und Lederoutfits gekleidete Frau, ihre Sklaven auf Knien rutschen, peitscht sie aus oder demütigt sie mit Worten.

Es geht, wie bei allen S/M-Praktiken, um Macht und Unterwerfung. Wie weit die Dominanz geht, bestimmt nur zum Teil die Domina, denn es gibt bestimmte Codewörter, die der Masochist benutzen kann, um die Grenzen seiner Belastbarkeit aufzuzeigen. Denn Domina-Sex dient der sexuellen Luststeigerung und nicht dem wahllosen Foltern eines anderen Menschen.

Dominas sollten bestimmte Fesseltechniken und richtige Verhaltensweisen erlernen. In fast jedem Bordell gibt es diese Spezialfrauen für harten Sex.

Aber auch Nicht-Profis spielen im heimischen Schlafzimmer mit dem Wechsel von Untergebenheit und Macht, um ihr Sex-Leben etwas aufzupeppen. Zubehör sind beispielsweise Handschellen, Augenbinden oder Leder-Latex-Unterwäsche.

Das Gegenstück zu den Dominas oder Sadisten sind Sklaven oder Masochisten, die sich gern peinigen, schlagen und herabwürdigen lassen. Mal tauschen die Partner die Rollen, mal sind sie nur auf eine Rolle festgelegt.

Ein sadistisch veranlagter Mann heißt „Dominus“.

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