ZWEI GEHÖRNTE WOLLTEN SICH EIGENTLICH NUR GEGENSEITIGEN TROST SPENDEN:
„Wir zahlten es beiden heim mit Sex!“

IHRE EHEPARTNER SIND ARBEITSKOLLEGEN. WÄHREND DER NIKOLAUSFEIER TRIEBEN SIE ES MITEINANDER UND WURDEN ERWISCHT. EIN ANONYMER ANRUFER VERPETZTE SIE. DIE BETROGENEN TRAFEN SICH.

Die Frau am anderen Ende der Leitung wollte ihren Namen nicht nennen. Man hätte meinen Mann mit einer Kollegin beim Sex in dessen Büro erwischt. Voll zur Sache sei es gegangen. Sie würde es ja nur gut meinen und legte wieder auf. Schon klingelte es wieder. Völlig benebelt hob ich ab. Es war dieses Mal ein Mann. Er stellte sich vor und fragte mich, ob ich die Frau von Heinrich sei. Ich ahnte schon, wer mich da anrief. Ich fragte, ob ihn auch eine Unbekannte angerufen und informiert hätte. Er bejahte meine Frage und klang ebenso frustriert und enttäuscht wie ich. Ich lud ihn zu meiner Schwester in die Wohnung ein, die gerade im Urlaub war. Mir war nach reden zumute.
Er stellte sich mit Namen Sebastian vor. Ein richtig netter Kerl. Wie man so einen nur betrügen konnte. Er gab mir das Kompliment zurück, konnte meinen Mann auch nicht verstehen. Seine lieben Worte waren Balsam auf meiner verletzten Seele. Er fragte mich, wo ich den Rock her hätte, er gefiele ihm. Beim Umdrehen rutschte der blaue Stoff nach oben und er konnte meinen Slip sehen. Sebastian konnte anscheinend meine Gedanken lesen. Was die konnten, sollten wir doch längst können. Er zog mich ran und packte mich an meinen Schultern. Ich brannte sofort lichterloh. Wir fackelten nicht lange und legten sofort los.
Mir fiel sofort sein knackiger Körper auf mit einem tollen Waschbrettbauch. Was hatte sich die andere Frau nur dabei gedacht? Heinrich hatte einen ziemlichen Bauchansatz. Die Nummer wirkte auf mich wie eine Verjüngungskur.
Auch Sebastian verstand Heinrich nicht. Seine
Frau war zehn Jahre älter als er und anscheinend nicht mehr so taufrisch. Uns war es plötzlich egal. Beinahe dankbar waren wir gewesen über die Untreue unserer Ehepartner. Wir kamen mit jeder Minute mehr in Fahrt und fanden Gefallen aneinander. Er hatte es wirklich drauf. Und küssen konnte Sebastian. Uh, ja, das konnte er. Ich hatte schon lange nicht mehr so toll geknutscht.
Außer an Silvester mit meiner Freundin. Aber das durfte ja niemand wissen.
Sebastian entpuppte sich als ein sensibler Liebhaber, der aber auch wusste, wann er es härter angehen lassen musste. Wir trieben es durch die ganze Wohnung meiner Schwester. Ich glaube, den Küchentisch haben wir eingeweiht. Denn der war neu und meine Schwester solo.
Er bügelte mich so leidenschaftlich, dass es knarrte und knirschte. Ich krallte mich an den Ecken fest.
Die erste Nummer endete einfach genial, denn wir kamen gemeinsam. Das hatte ich schon Jahre nicht mehr erlebt. Einen Orgasmus mit dem eines Mannes zur selben Zeit. Meine Gefühle fuhren Achterbahn. Ich spürte so etwas wie Verliebtheit. In meinem Bauch flatterten die Schmetterlinge umher. Und es wurde noch aufregender.
Sebastian küsste meine Beine und Füße. Das hatte ich doch so gerne und Heinrich mochte das überhaupt nicht. Alles was er tat, gefiel mir und erfüllte meine geheimsten Sehnsüchte. Und wozu Männerzungen noch gut sein können, machte er auf dem Boden kniend klar. Sebastian verwöhnte mich mit französischen Küssen. Das toppte sogar meine Erfahrungen mit Sonja am letzten Jahreswechsel. Aber das darf ja niemand wissen.
Während er sich eine Verschnaufpause gönnte, küsste er mich auf Wolke Sieben. Es war ein nicht enden wollender Höhepunkt. Ich surfte von einer Welle der Lust zur nächsten. Heinrich war wie weggeblasen. Auch Sebastian schien seine Frau vergessen zu haben. Er richtete sich auf. Im Stehen näherte er sich von hinten. Er packte mich dabei von Hinten mit einem festen Griff und zog mich rhythmisch an sich. Wir hatten richtig Spaß miteinander. Es war eine schöne Nummer mit Stöhnen und
Lachen. Den zweiten Durchgang hielt er echt lange aus. Da musste sogar ich mal eine kleine Pause einlegen und verwöhnte ihn mit meinen etwas außer Übung geratenen Lippen.
Mit Heinrich war alles etwas eingeschlafen. Mit jeder Bewegung kam die Erfahrung zurück und ich konnte sein Gefallen daran eindeutig spüren. Es gab also doch noch Wachstum in Deutschland. Man muss nur motiviert sein und das Richtige tun. Und das taten wir.
Wir waren lange über den Status der Retourkutsche hinaus und taten es aus Lust und Zuneigung. Es wurde recht spät und der Zufall ließ die Bombe platzen. Sebastian und ich hatten die gleichen Handys. Es bimmelte und ich hob ab, während er seine Frau anrufen wollte. Ich hatte seine Frau am Hörer und er Heinrich. Wir schauten uns an, zuckten mit den Schultern und meldeten uns spontan für die kommende Nacht bei beiden ab.“
DIE GANZE GESCHICHTE AUS SEBASTIANS SICHT: „BEIM SEX MIT JUTTA TANKTE ICH KRAFT!“

Ich hatte wirklich keine Hintergedanken, als ich mich mit der Frau meines Nebenbuhlers verabredete. Ich war einfach nur schlecht drauf und traurig. So sehr hatte mich der
Seitensprung meiner Frau gekränkt. Da blieb ich ihr treu, obwohl sie deutlich älter war als ich. Und dann geht sie mit diesem unansehnlichen Mops ins Bett. Ich erwartete eigentlich eine entsprechend unattraktive Frau, doch als Jutta mir die Tür öffnete, war ich hin und weg. Was hatte diesen komischen Kauz nur dazu bewogen, diesen zumindest schon mal optisch schlechten Tausch zu machen? Und dann ging alles wie von selbst. Wir fielen uns in die Arme und trieben es wie die Ausgehungerten. Sie schmeckte so jung, so frisch und war so gut. Ich verknallte mich spontan in Jutta. Aus einem Kaffee wurde ein langer Nachmittag. Und im Anschluss sogar eine ganze Nacht.“
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